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Würdevolle Sterbe- und Trauerbegleitung
 Bildungsurlaub im Februar 2020

        

Angesprochen sind besonders Mitarbeitende in Betreuungs- und Pflegeberufen, sozialen Einrichtungen, Hospizen, Seelsorge, Krisendiensten, sowie ehrenamtliche Mitarbeitende, Betreuungskräfte nach § 53c (§ 87b) und Interessierte. Ziel ist es, Hintergrundwissen sowie Handlungskompetenzen für den persönlichen Umgang mit dem Thema 'Tod und Sterben' zu vermitteln.

Teil 1 - Psychologie der Sterbebegleitung     
Es geht hier um Kenntnisse zum Thema Sterbebegleitung in einer Gesellschaft, die kaum noch verbindliche Formen im Umgang mit dem Sterben und dem Tod kennt. Erarbeitet wird, was im Angesicht des nahenden Todes getan und wie das Sterben würdevoll und professionell begleitet werden kann.

Teil 2 - Biographiearbeit und Lebensrückblick zum Lebensende
Jeder Mensch hinterlässt seine persönlichen Spuren, die wir in der Lebensgeschichte wiederfinden können. Um einen Menschen in der Phase der Sterbebegleitung zu erreichen, ist es unendlich wichtig, sich in sein Leben einzufühlen. Es erleichtert die Pflege, die Versorgung und die seelische Begleitung eines Menschen. Im Sterbeprozess werden wir unter bestimmten Umständen mit diesen Spuren konfrontiert, damit wir in Frieden mit dieser Existenz abschließen können.
Es werden verschiedene Möglichkeiten von biografischen Verfahren vorgestellt, die das gelebte Leben in einen Gesamtkontext stellen.

Teil 3 - Trauerbegegnung       
Wir beschäftigen uns intensiv mit der Begegnung und dem Umgang mit Menschen in der Situation der Trauer. Trauer ist dabei ein Ausdruck von Liebe und Mitgefühl, eine natürliche, angeborene Fähigkeit mit Verlust umzugehen. Es ist nichts, was wir aushalten, wegmachen oder wegtrösten müssen.  Wie kann aus diesem Verständnis heraus eine Begleitung in dieser Situation erfolgen, die unterstützt, Sicherheit gibt und den Trauerprozess zu einem neuen Anfang des Lebens führen kann? Wir beschäftigen uns mit dem Gespräch mit Trauernden selbst und mit deren Angehörigen. Dabei sprechen wir auch über den eigenen Umgang mit Trauer, den Umgang mit der eigenen Angst vor dem eigenen Tod.                   

Eine Teilrückerstattung der Gebühren durch die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft ist möglich.                  

Kontakt zum inneren Kind 

Wir alle tragen ein inneres Kind in uns, das sich in Spontanität, Kreativität, Neugier, Abenteuerlust, Instinkt, Unschuld und Empfindungsfähigkeit als Ausdruck von Lebendigkeit zeigt. Durch Erfahrungen in der Kindheit wird dieser Teil unserer Persönlichkeit in zwei Teile gespalten. Ein Teil beginnt zu kontrollieren und "vernünftig" zu sein (der Erwachsene), das andere muss sich zurückhalten. Dadurch geht uns ein wesentlicher Teil an Lebendigkeit verloren. Je mehr wir uns vom inneren Kind abtrennen, um so mehr wird Bedürftigkeit und Sehnsucht sowie Vernunft und Kontrolle unser Leben bestimmen. Die Folgen daraus können Einsamkeit, Ängste, Depressionen, geringes Selbstwertgefühl, Gemütskälte, Härte und Strenge sich selbst oder anderen gegenüber sein. Den Kontakt wieder herzustellen bedeutet, den Erwachsenen in uns, der fähig ist, sein Leben zu gestalten, mit dem inneren Kind in uns wieder zusammenzubringen, damit wir das Leben als lebenswert erfahren können. Der Erwachsene sollte mit dem inneren Kind Hand in Hand gehen, was nichts anderes bedeutet als das Ratio und Gefühl oder unsere Yin- und Yang-Kräfte in uns im Einklang miteinander leben.
Die Teilnehmer/-innen werden über Fantasiereisen, inneren Dialog und Bewegung dem inneren Kind begegnen und lernen, den Kontakt  mit ihm aufrecht zu halten und "Kind sein" als Bereicherung erfahren.
Bitte Decke, Kissen, Malutensilien und bequeme Kleidung mitbringen.



 

 

Praxis Jean-Paul Beffort,

Seminarhaus Brunnenhof  

Meyerskamp 4, 28857 Syke

 

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