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Frau-Sein - Mann-Sein

In unseren Beziehungen existiert ein großes Potenzial: Akzeptanz, Wachstum, tiefe Nähe. Doch wie kommt es, dass dieses Potenzial kaum gelebt wird? Stattdessen werden unsere Beziehungen oft bestimmt von Kontaktschwierigkeiten, von Konflikten, vom Alltag, von Unzufriedenheit und Missverständnissen. Eine Scheidungsrate von fast 50% spricht für sich. Liegt es an der unterschiedlichen Sprache unserer Geschlechter ("Männer ticken anders als Frauen")? An Prägungen und Erfahrungen aus der Kindheit und vorherigen Beziehungen? Was erschwert oder verhindert gelebte Nähe und Wachstum? Themen des Vortrags sind: unterschiedliche Wahrnehmung, Kommunikationsschwierigkeiten, die Beziehung als Spiegel, Freundschaft, Liebe und Projektion. 

 

 Kurs: 19A10602

Donnerstag, 7. Februar, 19:00 Uhr
Soltau VHS - Rosenstraße 14 - Raum 021
Kosten: 9,50 € 


Kontakt zum inneren Kind 

Wir alle tragen ein inneres Kind in uns, das sich in Spontanität, Kreativität, Neugier, Abenteuerlust, Instinkt, Unschuld und Empfindungsfähigkeit als Ausdruck von Lebendigkeit zeigt. Durch Erfahrungen in der Kindheit wird dieser Teil unserer Persönlichkeit in zwei Teile gespalten. Ein Teil beginnt zu kontrollieren und "vernünftig" zu sein (der Erwachsene), das andere muss sich zurückhalten. Dadurch geht uns ein wesentlicher Teil an Lebendigkeit verloren. Je mehr wir uns vom inneren Kind abtrennen, um so mehr wird Bedürftigkeit und Sehnsucht sowie Vernunft und Kontrolle unser Leben bestimmen. Die Folgen daraus können Einsamkeit, Ängste, Depressionen, geringes Selbstwertgefühl, Gemütskälte, Härte und Strenge sich selbst oder anderen gegenüber sein. Den Kontakt wieder herzustellen bedeutet, den Erwachsenen in uns, der fähig ist, sein Leben zu gestalten, mit dem inneren Kind in uns wieder zusammenzubringen, damit wir das Leben als lebenswert erfahren können. Der Erwachsene sollte mit dem inneren Kind Hand in Hand gehen, was nichts anderes bedeutet als das Ratio und Gefühl oder unsere Yin- und Yang-Kräfte in uns im Einklang miteinander leben.
Die Teilnehmer/-innen werden über Fantasiereisen, inneren Dialog und Bewegung dem inneren Kind begegnen und lernen, den Kontakt  mit ihm aufrecht zu halten und "Kind sein" als Bereicherung erfahren.
Bitte Decke, Kissen, Malutensilien und bequeme Kleidung mitbringen.


Kurs: 19A10601

Sonnabend, 23. Februar, 9:00-16:00 Uhr
Sonntag, 24. Februar, 9:00-15:00 Uhr
Walsrode VHS - Kirchplatz 4 - Forum 1-2
Kosten 56,00 €


Vom Fühlen und intelligenten Gefühlen

Täglich erleben wir Gefühle, teils angenehm, teils schmerzhaft, mehr oder weniger bewusst, unterschiedlich stark, manchmal ungewollt. Gefühle sind die Bewegungen des Lebens, die uns durchströmen und uns im Fühlen ein Bewusstsein unserer Existenz verschaffen. Erst durch das Fühlen dieser Bewegungen können wir uns spüren und erkennen. Dann haben wir ein Bewusstsein dafür, dass wir existieren.
Meistens können wir mit den Gefühlen nichts anfangen, weil wir nie gelernt haben, mit ihnen umzugehen oder wir kontrollieren und unterdrücken sie über den Verstand. Trauer kann uns z. B. "hinwegschwemmen" oder sie wird mit Schwäche verwechselt - "ein Indianer weint nicht". Sogar angenehme Gefühle - Freude, Lust, Berührt Sein - dürfen wir manchmal nicht zulassen.
So bleiben Bewegungen des Lebens - Gefühle - in unserem Körper stecken und können Verursacher sein für körperliche oder psychische Probleme. Dann funktionieren wir bloß und entfremden uns immer mehr. Gefühle haben ihre eigene Intelligenz und so, wie wir unseren Verstand ausbilden, so sollten wir uns auch in unseren Gefühlen schulen und uns vom Leben bewegen lassen.
An diesem Abend lernen Sie, wie das funktionieren kann, wie Sie wieder einen gesunden Zugang zu Ihren Empfindungen finden und die Intelligenz der Gefühle nutzen können.
 

- Was sind Gefühle und Empfindungen?
- Was ist der Unterschied von Emotionen und Gefühlen?
- Was sind abwehrende und abgewehrte Emotionen?
- Wie können wir Gefühle zulassen und mit ihnen umgehen?


Kurs: 19A10603

Donnerstag, 24. Januar, 19:00 Uhr
Walsrode VHS - Kirchplatz 4 - Forum 1-2
Kosten: 9,50 EUR


 

Biographiearbeit und Lebensrückblick zum Lebensende  

Fortbildung für psychosoziale - seelsorgerische - und Gesundheits-Berufe

Auch möglich als Nachweis für jährliche Pflichtfortbildung für Betreuungskräfte gem. § 87b/53c SGB XI

 

Jeder Mensch hinterlässt seine persönlichen Spuren, die wir in der Lebensgeschichte wiederfinden können. Im Sterbeprozess werden wir unter bestimmten Umständen mit diesen Spuren konfrontiert, damit wir in Frieden mit dieser Existenz abschließen können.

Dadurch ergeben sich uns zum Lebensende viel Fragen:  

Wer bin ich gewesen, welche Rolle habe ich gehabt?

Was ist der Sinn meines Lebens?

Habe ich mich gelebt, oder mehr durch Andere?

Was gibt es noch, das geklärt werden will?

Habe ich mein Leben verschwendet oder das Wesentliche gelebt?

Wohin gehe ich?  

Der Lebensrückblick ermöglicht uns, mit unserer Existenz ins Reine zu kommen, die Lebensqualität zum Lebensende zu erhalten und uns in Frieden zu verabschieden. Wahrzunehmen wie die Lebensnormalität sich auflöst und eine Zukunft nicht mehr planbar ist, führt zu emotionalen Konflikten und dies gepaart mit dem zunehmenden Verlust eines positiven Körpergefühl und soziale Isolierung. Was ein Gefühl erzeugt „aus der Wirklichkeit zu fallen" und der Übergang in eine andere Wirklichkeit (oder Welt) eine nicht greifbare Fiktion bleibt.  

Deshalb wäre ein biografischer Lebensrückblick in der Sterbebegleitung angebracht, auch für die Begleiter, denn dies ist eine sehr wichtige Voraussetzung für die eigentliche Begleitung in der finalen Phase. Um einen Menschen zu erreichen, ist es unendlich wichtig, sich in sein Leben einzufühlen, um so wichtige Schritte seines Lebenslaufes, vielleicht seines Denkens und bisherigen Lebens zu erfassen. Es erleichtert die Pflege, die Versorgung und die seelische Begleitung eines Menschen.

 

Die Fortbildung „Lebensrückblick zum Lebensende" zeigt verschiedene Möglichkeiten von biografischen Verfahren auf, die das gelebte Leben in einen Gesamtkontext stellen. Wodurch eine Lebensbilanz gezogen werden kann, was einen versöhnlichen und heilenden Blick auf das gelebte Leben wirft.

 

Das expressive Schreiben (n. Pennebaker), die Arbeit mit Tagebüchern, mit Fotos, mit Glücksmomenten in der Kindheit, mit Elterndialogen und imaginative Verfahren werden kreative Methoden zur emotionalen Bearbeitung von lebensgeschichtlich Erfahrungen ausführlich dargestellt.

 

Kurs: 19A50883

Freitag, 28. und Sonnabend, 29. Juni
jeweils 9:00-16:00 Uhr
Soltau VHS - Rosenstraße 14 - Raum 103
Kosten: 67,20 EUR


 

 

Anmeldungen mit der Kursnummer bei:

 

 

 

Praxis Jean-Paul Beffort,

Seminarhaus Brunnenhof  

Meyerskamp 4, 28857 Syke

 

www.praxis-jeanpaul-beffort.de  info@praxis-jeanpaul-beffort.de

 

Tel: 04260 - 951 97 26

Mobil: 0151 - 401 38 200

 

Termin n. Vereinbarung