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Rituale der Sterbebegleitung und Trauerarbeit
In unserer Gesellschaft gibt es keine verbindliche Form für den Umgang mit dem Sterben und dem Tod. Oft fehlt in den Familien das Wissen darum, was früher von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Der Tod wird tabuisiert und wir stehen ihm oft hilflos gegenüber. Dadurch wird es schwer für uns Menschen, würdevoll zu sterben. Wir müssen in unserer multikulturellen Gesellschaft einen neuen Umgang mit dem Sterben finden. Dies wirft einige Fragen auf, die in diesem Vortrag beantwortet werden. Was passiert eigentlich, wenn wir sterben? Wie können wir mit sterbenden Menschen umgehen? Wie können wir Menschen das Sterben erleichtern? Was sind Sterberituale, ihre Bedeutung und Notwendigkeit? Was ist Trauer und was sind Trauer-Rituale? Der Kurs ist für Menschen gedacht, die berufsbedingt mit dem Sterben zu tun haben, denn Sie können dafür Sorge tragen, dass eine neue Sterbekultur entsteht. Aber auch für alle anderen, die ein privates Interesse an diesem Thema haben. Der Tod sollte seinen Stachel verlieren.

182-10313
Mo. 12. 11. 2018    19:00 - 21:30

VHS-Haus - Raum 2

Lindenstraße 6, 27404 Zeven    

Kosten: 12,00 €

 

Trauerbegegnung - Trauerbegleitung                  

Trauer ist ein Ausdruck von Liebe und Mitgefühl, eine natürliche, angeborene Fähigkeit mit Verlust umzugehen. Es ist nichts, was wir aushalten, wegmachen oder wegtrösten müssen.
Der Verlust eines Menschen wird oft wie eine Amputation erlebt, mit der man sich schwer abfinden kann. "Wer bin ich ohne den Verstorbenen" "Woraus besteht mein Leben noch" "Wie kann ich ohne IHN/SIE weiterleben"
Jeder verarbeitet den Verlust in seiner eigenen Zeit und auf seine Eigenart. Die Trauer verhilft uns dabei, den Weg durch das tiefe Tal des Schmerzes zu finden.
Dabei ist es hilfreich, wenn es Menschen gibt, die einem in diesem ungewollten Zustand nicht ausweichen, weil sie sich selbst einem Zustand der Trauer gegenüber hilflos fühlen.
Hier setzt die Trauerbegleitung an - Präsent zu sein in der Trauer des Anderen, zu stützen und Sicherheit zu geben, damit der Trauerprozess zu einem neuen Anfang des Lebens führen kann.
- Wie können wir Trauer begegnen un begleiten?
- Sich sorgen und Fürsorge, Trost und trösten.
- Trauer bei Menschen, die dem Sterben nahe sind.
- Trauer bei Angehörigen, "was kann ich sagen".

191-10302
Sa. 02.02.2019   09:30 - 17:00 Uhr
Kosten: 30,00 €

VHS-Haus - Raum 2

Lindenstraße 6, 27404 Zeven    

 


Kontakt zum inneren Kind           

Wir alle tragen ein inneres Kind in uns, das sich in Spontanität, Kreativität, Neugier, Abenteuerlust, Instinkt, Unschuld und Empfindungsfähigkeit als Ausdruck von Lebendigkeit zeigt. Durch Erfahrungen in der Kindheit wird dieser Teil unserer Persönlichkeit in zwei Teile gespalten. Ein Teil beginnt zu kontrollieren und "vernünftig" zu sein (der Erwachsene), das andere muss sich zurückhalten. Dadurch geht uns ein wesentlicher Teil an Lebendigkeit verloren. Je mehr wir uns vom inneren Kind abtrennen, um so mehr wird Bedürftigkeit und Sehnsucht sowie Vernunft und Kontrolle unser Leben bestimmen. Die Folgen daraus können Einsamkeit, Ängste, Depressionen, geringes Selbstwertgefühl, Gemütskälte, Härte und Strenge sich selbst oder anderen gegenüber sein. Den Kontakt wieder herzustellen bedeutet, den Erwachsenen in uns, der fähig ist, sein Leben zu gestalten, mit dem inneren Kind in uns wieder zusammenzubringen, damit wir das Leben als lebenswert erfahren können. Der Erwachsene sollte mit dem inneren Kind Hand in Hand gehen, was nichts anderes bedeutet als das Ratio und Gefühl oder unsere Yin- und Yang-Kräfte in uns im Einklang miteinander leben.
Die Teilnehmer/-innen werden über Fantasiereisen, inneren Dialog und Bewegung dem inneren Kind begegnen und lernen, den Kontakt  mit ihm aufrecht zu halten und "Kind sein" als Bereicherung erfahren.
Bitte Decke, Kissen, Malutensilien und bequeme Kleidung mitbringen.

182-10311

Sa. 29. + So. 30. 09. 2018     09:30 - 17:00 Uhr
Kosten: 40,00 €
Auf der Worth 14,    VHS im Turm Raum 1


Die Psychologie der Sterbebegleitung und der Trauerarbeit -

Sterbebegleitung und Trauerarbeit in Pflegeberufen und für Ehrenamtliche Sterbebegleiter.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen in Betreuungs- und Pflegeberufen, sozialen Einrichtungen, Hospizen, Seelsorgemitarbeiter, Krisendiensten, ehrenamtliche Mitarbeiter/Innen, Präsenzkräfte in der Seniorenbetreuung, Betreuungskräfte nach § 53c und Interessenten.

Am 8. Dezember 2015 ist das neue Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland in Kraft getreten. Sterbenden Menschen soll damit ein würdiges und Selbst bestimmtes Leben auch in ihrer letzten Lebensphase ermöglicht werden. Im SGB V § 132g Abs. 3 SGB V haben Versicherte einen Anspruch auf eine individuelle Sterbeberatung zu den Hilfen und Leistungen der Hospiz- und Palliativversorgung und auf eine psychosoziale und seelsorgerische Betreuung (Sterbebegleitung). Nicht nur vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sollten ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase anbieten können, damit die pflegerische, psychosoziale und seelsorgerische Unterstützung in ihrer letzten Lebensphase durch ein multiprofessionelles Team ermöglicht wird.  
In unserer Gesellschaft gibt es keine verbindliche Form für den Umgang mit dem Sterben und dem Tod, dadurch dass das Lebensthema Tod ausgeblendet und tabuisiert wird.  In den Familien wird das Wissen nicht mehr so wie früher von Generation zu Generation weitergegeben. Dadurch wird es schwer für uns Menschen, würdevoll zu sterben.
Sterben und Tod sind Themen, denen wir im Privatleben lieber ausweichen, die wir auf später vertagen.  
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeberufen können das nicht, sind direkt mit sterbenden Menschen konfrontiert. Aber wie kann man solchen hohen emotionalen Herausforderungen begegnen? Gefühle wie Mitleid oder Trauer kann man nicht einfach "ausschalten", wenn sie da sind, sind sie da und "überkommen" einen.  

Inhalte dieser Fortbildung:  
- Was können wir im Angesicht des Sterbens tun?  
- Der psychologische Sterbeprozess.  
- Die Phasen des Sterbe- u. Trauerprozesses und ihre Begleitung.  
- Wie gehen wir mit Trauer u. Berührt-Sein um?  
- Wie begegnen wir den Angehörigen von Verstorbenen?  

Das Seminar bietet Möglichkeiten, wie wir Sterben u. Trauer handhaben können und vermittelt Möglichkeiten der Sterbebegleitung sowie Rituale.
Der Kurs ist nicht nur für Menschen gedacht, die berufsbedingt mit dem Sterben zu tun haben, sondern auch für alle anderen, die ein privates Interesse an diesem Thema haben.

 

Kursnr.: 191-10304

Mittwoch, 03. 04. + Donnerstag, 04. 04. 2019    09:30 - 17:00 Uhr

2 Tage

 

VHS im Turm  Raum 2  
Auf der Worth 14
27404 Zeven    

 

Gebühr: 50,00 €  (inkl. MwSt.)

 

 

 

 

 


 

 

 

Praxis Jean-Paul Beffort,

Seminarhaus Brunnenhof  

Meyerskamp 4, 28857 Syke

 

www.praxis-jeanpaul-beffort.de  info@praxis-jeanpaul-beffort.de

 

Tel: 04260 - 951 97 26

Mobil: 0151 - 401 38 200

 

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